Corona Hilfe

Hier sammeln und veröffentlichen wir für alle osteopathisch arbeitenden Therapeuten Fördermaßnahmen gegen die für manchen Praxisinhaber existenzbedrohende Corona-Krise.

Bund
Der Bund hat ein "Corona-Schutzschild" geschmiedet. Es besteht aus Soforthilfen, Grundsicherung und Krediten.

Soforthilfen
„50 Milliarden Euro Soforthilfen als Zuschüsse für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler (...) sollen Arbeitsplätze und die Wirtschaft stützen sowie die Realwirtschaft in der Corona-Pandemie stabilisieren.“

Für max. 5 Beschäftigte gibt es max. 9000 Euro zu den Betriebskosten für 3 Monate.

Achtung: Um die Soforthilfen beziehen zu können, müssen Antragsteller wirtschaftliche Schwierigkeiten (Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass) infolge der Corona-Pandemie nachweisen können. Das heiß konkret, dass das jeweilige Unternehmen vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein darf und der Schadenseintritt nach dem 11. März 2020 erfolgt sein muss.
 
Grundsicherung
Des Weiteren habe Selbstständige vereinfachten Zugang zur Grundsicherung. Auch hier erfolgt eine Bedürftigkeitsprüfung, allerdings erst nachträglich.
 
Kredite
Zudem können Kredite über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgerufen werden. Hierbei gelten aber Mindestanforderungen an die Kreditwürdigkeit, auch wenn diese deutlich reduziert wurden.  
 
Der "Corona-Schutzschild" des Bundes ergänzt die folgenden Programme der Länder! Deshalb müssen die Anträge über die Behörden des jeweiligen Bundesland laufen.
 
Bund: Corona-Schutzschild

Baden-Württemberg
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt. Anträge können ab Mittwoch gestellt werden. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten.
 
Baden-Württemberg: Soforthilfe Corona

 
Bayern
Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler eingerichtet, "die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind."

Der entsprechende Förderantrag kann auf der Website des Bayerischen Wirtschaftsministerium abgerufen werden.
Hier wird auch aufgelistet, wer antragsberechtigt ist, wie hoch die Soforthilfe ausfällt (5000 € bei bis zu 5 Erwerbstätigen) und an welche Bewilligungs- und Vollzugsbehörden der Förderantrag geschickt werden muss.

Bayern: Soforthilfe Corona


Berlin
Berlin hat die „Rettungsbeihilfe Corona“ gestartet. Anträge können ausschließlich online an die Investitionsbank Berlin gestellt werden. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU mit Betriebsstätte in Berlin, deren Existenzgründungsphase (3 Jahre) beendet ist. Von der Förderung ausgeschlossen sind: Start-ups, deren Gründung weniger als 3 Jahre zurückliegt.

Berlin: Rettungsbeihilfe Corona
 

Brandenburg
Brandenburg hat ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler aufgelegt. Anträge können ab dem 25. März gestellt werden. Die Soforthilfe besteht zum einen aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen (bis zu 5000 Euro für bis zu zwei Erwerbstätige) und zum anderen aus einer kurzfristigen Aufstockung des bereits vorhandene Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm „KoSta“.
Brandenburg: Soforthilfeprogramm  
 

Bremen
Bremen hat eine Corona-Soforthilfe als Förderprogramm initiiert, das über die BAB - Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven beantragt werden kann. Dabei werden u.a. Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Mio. EURO Jahresumsatz, freiberuflich Tätige und Soloselbständige, die durch die Auswirkungen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, Soforthilfen von bis zu 5.000 EUR im vereinfachten Verfahren und bei besonderem Bedarf bis 20.000 EUR gewährt.

Bremen: Corona-Soforthilfe


Hamburg
Die Hansestadt Hamburg bietet im Rahmen der Hamburger Corona Soforthilfe Zuschüsse an, die bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank, IFB, beantragt werden können. „Geplant ist, dass Solo-Selbständige 2.500 Euro und Unternehmen 5.000 bis max. 25.000 Euro erhalten.“ Darüber hinaus listet die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation auf ihrer Website weitere Möglichkeiten der Förderung bzw. Unterstützung auf.

Hamburg: Hamburger Corona Soforthilfe


Hessen
Hessen bietet über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI Bank) Förderkredite an, die im Hausbankverfahren beantragt werden müssen. Dazu zählen u.a. Darlehen für freiberuflich Tätige zwischen 25.000 und 150.000 Euro, die von der Hausbank um mindestens 50% aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig.

Hessen: Förderkredite


Mecklenburg Vorpommern
Das Bundesland hat eine Unternehmenshotline eingerichtet, um „Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen infolge der Ausbreitung des Coronavirus“ zu unterstützen. 
Tel.: 0385-588 5588 (Mo - Fr, 08.00 - 20.00 Uhr)


Niedersachsen
Niedersachsen führt Liquiditätshilfen ein, die bei der NBank beantragt werden können. Anträge können ab dem 25. März gestellt werden. Zwei Förderprogramme sind vorgesehen: Ein Kreditbetrag für bis zu 50.000 Euro und ein Liquiditätszuschuss für Kleinunternehmen von bis zu 20.000 Euro.

Niedersachsen: Förderprogramme
 

Nordrhein-Westfalen
Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland hat einen „NRW-Rettungsschirm“ gespannt. Der Rettungsschirm beinhaltet „eine Vielzahl an Instrumenten“. U.a. können „Kleine Unternehmen und Existenzgründer (...) ohne Einschaltung ihrer Hausbank aus dem ‚Mikromezzaninfonds Deutschland’ Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen.“

Nordrhein-Westfalen: NRW-Rettungsschirm


Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz hat das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau eine Stabsstelle Unternehmenshilfe eingerichtet. Die Stabsstelle kann per E-Mail unternehmenshilfe-corona@mwvlw.rlp.de  oder Telefonnummer  06131 / 16-5110 erreicht werden. U.a. stehen Darlehensprodukte und Bürgschaften der Infrastrukturbank und der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz  zur Verfügung.

Rheinland-Pfalz: Corona-Soforthilfen

 
Saarland
Das Saarland hat eine "Kleinunternehmer-Soforthilfe" geschnürt, die von der Website des des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr heruntergelanden werden kann. Die „Kleinunternehmen-Soforthilfe“ richtet sich nach dem Umsatz und beträgt bei zu bis 200.000 Euro Umsatz 3.000 Euro. 

Saarland: Kleinunternehmer-Soforthilfe 


Sachsen
Der Freistaat gewährt zinslose Darlehen über die Sächsische Aufbaubank SAB in Höhe von 5000 bis max. 50.000 Euro. Gefördert werden Einzelunternehmer (Solo-Selbständige), Kleinstunternehmen und Freiberufler in Sachsen, mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. Euro.

Sachsen: Soforthilfe-Darlehen


Sachsen-Anhalt 
Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung hat eine Corona-Hotline eingerichtet (Tel.: 0391/567-​4750), die werktags zwischen 8.30 und 16.00 Uhr zu erreichen ist. Für Solo-​Selbstständige und Kleinstunternehmer soll ein Sofortprogramm erstellt werden.
 
Sachsen-Anhalt: Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung


Schleswig-Holstein
Im nördlichste Bundesland hat die Regierung gemeinsam mit den Förderbanken eine „Schleswig-Holstein-Finanzierungsinitiative für Stabilität" gestartet. „Das Angebot zielt in erster Linie auf kleine und mittlere Unternehmen ab, die ein etabliertes Geschäftsmodell haben und ausreichend Perspektiven aufweisen, jedoch z.B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen.“  
 
Schleswig-Holstein: SH-Finanzierungsinitiative


Thüringen
Im Freistaat Thüringen gibt es Steuererleichterungen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Freiberufler. So kann ein Antrag auf zinslose Stundung gestellt werden, auf Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer bzw. Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrags für Zwecke der Vorauszahlungen und ein Antrag auf Vollstreckungsaufschub.
 
Thüringen: Steuererleichterungen
 

 

 

 





Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie, hpO.